So, dieser Thread soll als Sammeltopf für Erfahrungen bei Wahlbeispielen dienen, so dass man sich gegenseitig Empfehlungen geben kann, wo sich eine Anfrage eher rentiert.
Also, wo habt ihr schon Wahlbeispiele gemacht, was war gut, was ist weniger toll gelaufen?
Arbeitszeiten?
Qualität und Quantität der Betreuung?
Laborklima?
Der WAHLBEISPIEL-Thread
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Der WAHLBEISPIEL-ThreadDon't dream your life, live your dream...
Summer 2007 Video
Der WAHLBEISPIEL-Threadhey, das ist ja schnell gegangen, so fix muss man ideen umsetzen. ich bin mal auf timms bericht gespannt.
Schwerpunkt: Genetik, Anrechnung in Arbeit. Labor: Mosquito Group, Entomology Unit, International Atomic Energy Agency, Seibersdorf Arbeitszeit: sehr human (8:30-16/17:30, Tee/Mittagspause), erschwert durch lange Pendelzeiten (je 1h hin/retour) Betreuung: gut & ausreichend, selbstständiges (ein)Arbeiten erwartet. Laborklima: Arbeitsgruppe ist klein, sehr freundlich-offene Atmosphäre. Bezahlung: nope Thema: klassische Genetik (Morphologische Marker), molekulare Identifikation von verschiedenen Stämmen - Markersuche, sozusagen (va. PCR), etwas Mikroinjektion, auf die eigenen Stämme aufpassen. Spezielles: Mosquitos stechen und fressen Blut, überempfindlich sollte man also nicht sein. Sehr gute Kantine (!!), Umgangssprache Englisch (und Französisch), internationales Flair. A virus is a string of DNA with an attitude.
Der WAHLBEISPIEL-Threadna, da kann ich doch auch gleich mal meine Erfahrung zum besten geben
Schwerpunkt: Genetik Labor: Schweyen Group Arbeitszeiten: sehr unterschiedlich. meist Beginn kurz nach 10, Ende zwischen 18 und 20:30... Betreung: Betreuerin war Karin Nowikovsky. Weiß was sie einem tun lässt und kann's auch gut erklären - wenn man gewillt ist immer nervig nachzufragen. Ist oft ein wenig gestresst und chaotisch. Meist halbwegs selbstständige Arbeit. Laborklima: Arbeitsgruppe sehr groß (~15 Leute), trotzdem sehr offenes Klima. Eigentlich ist jeder stets bereit mit Tips zur Seite zu stehen. Bezahlung? *lach* Thema: Mitochondrielle Ionenkanäle. Im speziellen K+/H+ Exchanger zum erhalt des osmotischen gleichgewichts.
Schwerpunkt: Genetik
Labor: Josef Loidl, Department of Chromosome Biology (VBC II) Arbeitszeiten: meist 10 - 16 bis 18 Uhr Betreuung: Lois Tang Laborklima: sehr nett und gut gelaunt Bezahlung: niet Thema: Meioitic Pairing in C. elegans, klassische Genetik: jf6 (durch EMS Mutagenese erhalten) ist ein cytologisch gut nachweisbarer Defekt in meiotic pairing, SNP-snipping zum Kartieren von jf6, Funktion durch Epistasis analysis mit anderen mutanten Genen untersucht, RNAi Die meiste Zeit habe ich damit verbracht, die Wuermer unter dem Mikroskop zu hegen und zu pflegen.
Schwerpunkt: Molekulare Medizin
Labor: Andrea Gsur, Institut für Krebsforschung (Borschkegasse) Arbeitszeiten: wenn ich das jetzt schreib schlagts mich. die waren ziemlich gemütlich drauf. also so ab 9 bis man fertig ist (ca. 16 uhr, aber spätestens). wenn man mal für prüfungen lernen muss sind auch 1,2 freie tage drin. Betreuung: Andrea Gsur Laborklima: super, sehr nett Bezahlung: 323 euro Thema: single nucleotide polymorphisms in zusammenhang mit krebsrisiko; im speziellen der 3020insC polymorphism im nod2 Gen - prostatakarzinom; viel blut zum bearbeiten und pcr's ![]()
kein wahlbeispiel, aber zwei monate arbeit bei lubitz - lasst es sein. sinnlos. schlechte gruppe.
barry dickson, imba: tolle atmosphäre, arbeitszeiten je nach eigenem engagement, aber 9 stunden pro tag werden schon erwartet. da lernt man wirklich was. und spass hat man auch dabei
Na hallo...das is alles relativ. Is halt eine Gruppe, die mehr auf Produktion und Produktionsoptimierung Wert legt, als auf Grundlagenforschung
hier mal meine weisheiten dieses thema betreffend auch wenn's ein zeiterl her is:
Schwerpunkt Immunologie/Molekulare Medizin Labor Herbert Strobl, Meduni Competence Center Arbeitszeiten ab 9 bis open end, je nachdem wieviel m,an zu tun hat, freie Tage wegen Prüfungen sind auch manchmal drin Betreuung es gibt mehrere post docs bzw. phds die sich um euch kümmern können, im allgemeinen aber freies arbeiten und kompetente erklärung der diversen techniken und gebiete Laborklima freundschaftlich angenehm ohne viel hektik, auch andere gruppen direkt im selben stockwerk Bezahlung bei Ferialpraxis gibts 440 euro und man kann sich ohne probleme die sachen als wbsp anrechnen lassen Themengebiete Nuclear receptors in myeloid cell differentiation Differentiation of human langerhans cells alles im humanen system Schwerpunkt Immunologie Labor Johannes Stöckl Arbeitszeiten 9-17 Uhr oder länger, hängt davon ab was zu tun ist, kann auch kürzer sein, solang es sich die Waage hält Betreuung Stefanie Kirchberger, super lieb, selbstständiges Arbeiten nach ordentlicher einschulung (2 Monate lohnen sich), fair und ehrlich gegenüber studenten Laborklima grandios, bin Diplomand dort Bezahlung keine wenn du ein wbsp machst Themengebiete Immuneregulation, oxidized phospholipids in DC maturation, influence of human rhinovirus on T-Cell activation alles im humanen system Schwerpunkt Zellbiologie/Immunologie Labor Tamas Schweighoffer (Novartis) Arbeitszeiten zwischen 9 und 9:30 bis 17:00 oder 19:00 (liegt am A... der Welt in Alterlaa draussen), wenn'st geschickt bist, dann kannst dir sogar eine Woche Urlaub nehmen Betreuung Sandra Kettner, kompetent und freundlich Laborklima ich fands von den MTA's her etwas seltsam aber kann auch nur an mir liegen, sonst war's OK Bezahlung keine Characterization of the surface marker EWI-2 (humanes system) Schwerpunkt Molekulare Medizin Labor Brigitte Marian Arbeitszeiten 9:00 bis wann du willst Betreuung verschieden, die Gruppe ändert sich regelmäßig Laborklima freundlich, herzlich Bezahlung keine vom gebiet fand ichs net weltbewegend und es gab dort dissertanten, die noch nie einen Western gemacht haben und den unterschied zwischen einem loading buffer und marker net kannten wie es jetzt is weiss ich nicht, war vor 2 Jahren, aber es is sicher eine liebe gruppe Light travels faster than sound; that's why some people appear to be bright before they speak.
wahlbeispiel mikro/immunoschwerpunkt: mikrobio/immunologie
labor: emmanuelle charpentier (4. Stock VBC), 2 ganze monate zeiten: offiziell ab 9 uhr, war dann aber tatsächlich meist gegen 9h30/10h uhr dort. ausnahme: wöchentliche lab-meetings ca. um 9, da muss man schon hin. die manue ist sehr eifrig und will, dass man auch zu den lab-meetings der anderen mikro-labors im 4. stock schaut, das hab ich nach ein paar mal aber verweigert, da sinnlos, bin erst nachher gekommen. dortbleiben musste ich schon bis zum abend (durchschnittlich bis 18h, teilweise 19h30). thema: erforschung von virulenzfaktoren in streptokokken. arbeit mit k.o.s, enzym-aktivitätstests, pcr, blotting-verfahren. betreuung: manue ist engagiert und erklärt den studis gerne was, bei meiner tutorin mußte ich halt öfter nachfragen, war aber auch kein problem. klima: grosses manko! und das sag nicht nur ich: auch andere, die im 4. stock waren, beklagen das dortige arbeitsklima. es herrscht nach meinem gefühl einiges an konkurrenz im stock und etliche leute können nicht so gut miteinander. manchen leuten macht das vielleicht nichts, mich hat's schon gestört. bzgl. arbeit: im manue-labor sind fehlschläge nicht selten, die meisten sachen funktionieren auf anhieb nicht und über viele wiederholungen dann so lala (worüber man sich dann allerdings sehr freut!) fazit: trotz der erwähnten defizite wars fachlich interessant. Zuletzt geändert von sweet21 am 19. Dez 2005, 18:09, insgesamt 2-mal geändert.
Schwerpunkt Immunologie/Molekulare Medizin
Labor Herbert Strobl, Meduni Competence Center ... Bezahlung bei Ferialpraxis gibts 440 euro und man kann sich ohne probleme die sachen als wbsp anrechnen lassen Schwerpunkt Immunologie Labor Johannes Stöckl ... Bezahlung keine wenn du ein wbsp machst wie erklärst du dir das, dass einmal ein wahlbps. bezahlt wird und bei einer anderen gruppe nicht? hängt das vom Gruppenleiter ab? (bietet er die Bezahlung an?) oder gibt es bei manchen Profs Probleme beim Anrechnen (nach dem Motto: bezahlte Arbeit wird nicht als Wahlbsp. angerechnet)
Normalerweise is der deal so: entweder stunden oder kohle; is aber von labor zu labor anders; dennoch wirst meist kein geld kriegen für ein wahlbeispiel (warum auch, du wirst eingeschult in das thema und binnen eines Monats erbringst net unbedingt so viel leistung, als dass es sich für das labor rentiert) wenn du allerdings das ganze als eine ferialpraxis angehst und erst später hinzufügst, dass das auch ein wahlbeispiel für dich ist, nachdem die finanziellen formalitäten geklärt sind, dann lässt sich das net ändern Light travels faster than sound; that's why some people appear to be bright before they speak.
also, meine 5-labor-sammlung, +1
Fach: Zellbio Gruppe: L. Janda (5. Szock Bohrgasse) Betreuer: Martin Gregor Arbeitszeiten: 9 bis ende nie (17-21:00, oder so kam öfter vor) Gebiet: Plektin (Wiches thema, kommt in ACB vor) - vor allem viel Klonieren, Protein exprimieren, aufreinigen. Bezahlung: Uni, ergo keine Klima: Nettes Labor, gut für die Englischkenntnisse weil man dort allein mit seinem Deutsch ist die meiste Zeit über, geht aber nach 2 Wochen sehr gut. Durchwegs nette Leute, keine Probleme. Hab ziemlich viel gelernt, und es gab auch kaum Zorres wegen meinem Gemaule nach 3x 50 h / woche Fach: Biochemie Labor: Hartig Betreuung: Cecile Brocard Bezahlung - Arbeitsgebiet: Peroxysomen, viel Hefeforschung, direkt gearbeitet wird viel mit Proteinchemie, d.h. SDS-PAGE, blots, etc. Betreuung: mies. absolut mies. cecile grüßt nicht, kümmert sich nicht um einen, und ist unfreundlich. Generelles Klima: Durch cecile ein horror, aber die anderen leute im labor sind dafür doppelt so nett wie meistens sonstwo, und man kann auch meistens alle (außer cecile) fragen, wenn man sich nicht auskennt. Alle anderen betreuerinnen außer cecile sind empfehlenswert. Arbeitszeiten: 9-17:00 meistens. Fach: Biochemie Labor: Schroeder Betreuerin: Christina Lorenz Arbeitszeiten: 9/10 - 16-18:00, sehr flexibel Gebiet: RNA - bei mir warens kurze RNAs mit Steuerfunktionen. Betreuung: Sehr gut, wirklich weiterzuempfehlen Klima: Sehr gut, alle verstehen sich gut miteinander, und alle sehr hilfsbereit. Bezahlung: - Fach: Mol. Med. Labor: Marcella Hermann Betreuerin: Marcella Hermann Arbeitszeiten: 9-14:00 im schnitt, manchmal 8, selten länger. Gebiet: Lipoproteinstoffwechsel betreuung: Ganz gut, es darf einem nicht schlecht werden beim Hendlabschlachten. Klima: Sehr gut, auch wenn einem die schneider-leute, die quasi auch im labor sind, wegen der längeren arbeitszeiten leidtun zu empfehlen wenn man wirklich nicht viel machen will, wird aber auf die dauer mühsam. Bezahlung: - Fach: Mol Med Labor: Jo Seipelt Betreuerinnen: Andrea Reischel & Brigitte Krenn Arbeitszeiten: 8-10 start, ende 18:00 - 19:30 Gebiete: Virologie - HRVs, SARS betreuung: Sehr gut, auch wenn ich immer noch am 60 seiten protokoll schreib, wiel ich quasi die arbeit von 2 praktikanten machen hab dürfen (ja das kommt davon wenn man schon alles kann Klima: der 3. stock in der bohrgasse ist mein zuhaus, was soll ich jetzt drüber schimpfen? nein, war wirklich sehr gut. rundherum nette leute, die sich auskennen, und gern kaffee oder tee trinken bezahlung: - zusatz: Meine diplomarbeit, (7. WBS quasi einarbeitsmonate) Labor: Weitzer - MolMed Gebiet: Stammzellforshcung - viel Zellkultur, tausdende Blots, und PCRs zum hinwerden. Leute: na sehr natt natürlich! wir sind mom. 5, ein prof, ein technichian, eine fertig werdende dissertandin, und 2 diplomanden, weiß also nicht, obs da überhaupt mom. ein WBS machbar wäre, aber am April kommt die "alte" Postdoc zurück, da gehts vielleicht wieder arbeitszeiten: 9-18:00, plus wochenende (minimal), da die EScs jeden tag gefüttert werden müssen (nein, ich bin nicht verbittert, wer understellt mir das!!) klima: sehr angenehm, da wenig leute im großen labor, kaum stress, und viel kontakt mit anderen 3.-stöcklern bezahlung: für WBS nichts. wenn die f?º?üe alle enten gefressen haben, werden sie ?ºber uns herfallen
ad lubitz - schlechtes labor
das war nicht auf die forschungsausrichtung bezogen; wie ich da war, -) hatten die leute keine ahnung. aber so was von nicht. -) waren unmotiviert bis da hinaus. -) wurde unglaublich viel gebitcht über die anderen labormembers -) war der chef nie da und ihn hats auch nicht interessiert, was passiert. würd nicht sagen, dass ich gar nix gelernt hab; aber psychisch unlustig.
Wie werden im allgemeinen Krankheits- oder Feiertage gehandhabt?? Muss man die einarbeiten, soll man sichs mit dem Prof ausmachen??
Was ich bis jetzt gemacht habe: OC: Krois: superlieb, nimmt aber nur im September und Februar, max 2 Leute, weil er persönlich betreut! Wir waren nie nach 6Uhr draußen. Dauert 3 Wochen, man lernt viel über den realen Synthesealltag. Biochemie: Skern: Hatte eigenes Projekt, nette Betreuung, man war selbstständig, aber nie allein! Laboratmosphäre ist sehr gemütlich, Sprache natürlich Englisch, aber des schadt ja nix! Viel gelernt, auch Radioaktivität. Schüller: Lustige Truppe, bißchen wirr vielleicht, aber Hefe ist was umgängliches. Viele klassische Methoden verwendet. (Klonieren, Photometrie, uä) Beide dauerten 4 Wochen, manchmal ist es auch 20.00 Uhr geworden, aber daran gewöhnt man sich besser früher als später. Bezahlung!? Bei Skern gibts funktionierende Gilsons, was will man mehr?!? Jetzt Immo beim Hofer (VirCC) und ich bin krank..... und es kommen viele Feiertage! Erfahrungswerte von anderen???????
Also ad Krankheiten und Feiertage:
handhabt sicher jeder anders, aber in Sachen Krankheit würd ich sagen mußt du nur dann was einarbeiten, wenn dir wichtige Daten für dein Protokoll noch fehlen. Du hast weder einen Vertrag mit denen noch kriegst Geld dafür, und wenn du auf der Uni eine Übung machst wird dir der Leiter auch sagen obs gut wär, wenn du das Zeug nachmachst oder nicht. Wenn du mehr als eine Woche krank bist solltest du allerdings schon überlegen, ob du nicht eine weitere Woche dranhängst. Was Feiertage angeht: an denen werden auch die Angestellten wohl kaum arbeiten, außer sie haben sich die Hackn schlecht eingeteilt oder es is KEIN offizieller Feiertag bzw. die Arbeitsrichtlinie gibt an dass was weiß ich bis 12:00 Dienst is und man dann gehen kann. Feiertag is frei egal ob Wahlbeispiel, Übung oder PS Light travels faster than sound; that's why some people appear to be bright before they speak.
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